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Rennrad

Lesezeit: 2 Min.

Geschwindigkeit auf dem Rad erleben...

Was ist ein Rennrad?

Ein Fahrrad, das für den sportlichen Wettkampf konstruiert ist, wird als Rennrad bezeichnet und stellt ein Sportgerät dar. Es unterscheidet sich von anderen Rädern durch seine besondere Leichtigkeit bei gleichzeitiger Stabilität, auffallender Aerodynamik und herausragenden Fahreigenschaften. Das Gewicht von Rennrädern beträgt zwischen knapp sechs bis ungefähr elf Kilogramm. Sie verfügen über schmale Felgen und Reifen und einen so genannten Bügellenker, der es dem Rennfahrer ermöglicht, je nach Streckenprofil und Geschwindigkeit unterschiedliche Griffpositionen einzunehmen.
Die meisten Fahrer verwenden mechanische Felgenbremsen sowie Kettenschaltungen. Auf Gepäckträger, Schutzbleche und eine festinstallierte Beleuchtungsanlage wird verzichtet.

Worauf sollte man bei einem Rennrad achten?

Ein gutes Rennrad zeichnet sich weniger durch die allerneuesten technischen Finessen und modernsten Materialien aus, als vielmehr dadurch, dass es individuell zum jeweiligen Fahrer, seinen körperlichen Voraussetzungen, Begabungen und Vorlieben passt. Ein leichter Fahrer benötigt ein anderes Rad als ein großer athletischer Typ. Wenn viele Steigungen im Gebirge zu bewältigen sind, wird der Rahmen des Rennrades aus einem anderen Material bestehen als bei Rädern im Zeitfahren. Der Freizeitsportler setzt andere Schwerpunkte als der Profi. Grundsätzlich muss das Rad zur Körpergröße und den entsprechenden Relationen passen. In der Regel liegt man mit einem Standardrahmen richtig, aber ungewöhnliche Abmessungen erfordern eine unter Umständen eine individuelle Anpassung.

Das richtige Equipment und Bekleidung

Bei der Entscheidung für das richtige Material des Rahmens spielen neben dem Einsatz des Rades finanzielle Erwägungen und persönliche Vorlieben die Hauptrolle. Zur Auswahl stehen Rahmen aus Stahl, Aluminium, Carbon oder Titan. Viele Fahrer schwören auf Aluminium, weil sie ihn für besonders stabil halten.
Bei der Schaltung sollte unbedingt ein Spitzenprodukt gewählt werden, dass sowohl bei Steigungen als auch bei schnellen flachen Passagen unter Vollbelastung einwandfrei funktioniert. Ebenso hängt die Wahl der Übersetzung vom Streckenprofil und der individuellen Leistungsfähigkeit ab.
Die üblicherweise verwendeten Laufräder sind mit 36 Loch (= Speichen) ausgestattet und für die meisten Fahrer geeignet. Wird die Zahl vermindert, läuft das Rad schneller, aber auch härter.
Ein Markenzeichen von Rennrädern sind die schnittigen Sättel. Schmale dünne Sättel aus Titan sind leicht und komfortabel.
Pedalen-Clips gehören zum Ausstattungsstandard eines Rennrades. Sie ermöglichen einerseits die ideale Kraftübertragung und sorgen andererseits für die nötige Sicherheit im Falle eines Sturzes, weil der Fuß schnell gelöst werden kann.
Die Kleidung des Rennfahrers sollte genauso viel Beachtung finden wie die Ausstattung des Rades. Eine entsprechende Radhose mit dickem Polster schützt vor Druck- und Scheuerstellen. Handschuhe sorgen nicht nur für den richtigen Griff, sondern schützen bei Stürzen. Shirts und Jacken sollten aus schweißtransportierendem dünnem Material bestehen und eng am Körper liegen.

Für wen ist ein Rennrad geeignet?

Ganz einfach: für jeden, der Spaß an schnellem sportbetontem Fahren hat. Doch auch für den Fahrer, der sich im Alltag von A nach B bewegen möchte, dem aber ein Mountainbike zu wuchtig und ein Tourenrad zu langsam ist und der nicht vergisst, für Beleuchtung zu sorgen, kann ein Rennrad unter Umständen attraktiv sein. (Es dürfen für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte Batterien verwendet werden, da es bei Rennrädern unter 11 Kilogramm nicht vorgeschrieben ist, die Beleuchtungsausstattung fest am Rad anzubringen.)

Vor- und Nachteile eines Rennrads

Es macht nicht nur Spaß, auf einem schnittigen Rad dahinzusausen. Kaum ein Sport fördert so die Ausdauer bei gleichzeitiger Schonung der Gelenke wie das Radfahren.
Bedacht werden muss, dass das Rennrad nur bedingt im Alltag einsetzbar ist. Wer zum Bespiel häufiger etwas transportieren möchte, stößt schnell an die Belastbarkeitsgrenze, denn über den Lenker gebeugt stört der Rucksack am Rücken. Zudem muss der Rennradfahrer entsprechend gekleidet und ausgerüstet sein.

Fazit

Das Rennrad sollte dem sportlichen Fitness-Erlebnis vorbehalten sein. Für den normalen Radelalltag, der sich hauptsächlich in der Stadt abspielt, sollte ein anderes Rad benutzt werden.

Letzte Aktualisierung am 25.07.2008.
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